Waffen-Individualisierung einmal anders …

 

Die Idee war, einer bestehenden historischen Waffe mittels einer Gravur eine persönliche

Note zu geben. Die Vorlage existierte, es blieb somit die Suche nach geeigneten Verfahren,

welches erlaubt, die Vorlage dauerhaft auf die gewünschte Fläche zu übertragen.

 

Viele denkbare Verfahren (z.B. Foto-Ätzen) schieden aus, da die Waffe nicht zerlegt

werden sollte und die Gefahr einer Schädigung wesentlicher Komponenten ausgeschlossen

werden musste.

 

Letztendlich fiel die Entscheidung auf „Laser-Gravur“ als Bearbeitungsmethode. Einerseits

konnte die Vorlage leicht digitalisiert werden, andererseits konnte die Waffe ohne mechanische

Änderungen oder Zerlegen direkt bearbeitet werden. Ein Erwärmen der bearbeiteten Flächen

findet nicht statt. Die Bearbeitung selbst konnte im Beisein des Waffeninhabers und in kürzester

Zeit durchgeführt werden.

 

Folgendes kurzes Video zeigt – ungekürzt – den gesamten Bearbeitungszeitraum. Die Tiefe der

Gravur liegt bei ca. 0,15 bis 0,2 mm. Unmittelbar nach der Gravur waren die bearbeiteten

Flächen als helle Linienzüge zu erkennen, die aber immer über die Zeit und abhängig vom

Metall etwas nachdunkeln.

 

Das Ergebnis war insbesondere unter Berücksichtigung des zeitlichen und finanziellen Aufwands

mehr als zufriedenstellend.

 Link zum großen Videoplayer